Veranstaltung: | Votenvergabe des Bezirks Niederbayern zur Bundestagswahl 2025 |
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Tagesordnungspunkt: | TOP3.1. Abfrage von Vorschlägen für Bewerber*innen Frauenplatz |
Antragsteller*in: | Marlene Schönberger (KV Landshut-Land) |
Status: | Eingereicht |
Eingereicht: | 30.11.2024, 11:09 |
B1: Marlene Schönberger
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Lebenslauf
Berufliche Vita:
Seit 2021 Bundestagsabgeordnete für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Mitglied in den Ausschüssen für Inneres und Heimat, Bildung, Forschung und Technologiefolgenabschätzung, Kultur und Medien (stellv.) sowie im Rechtsausschuss (stellv.)
2018-2021 Politikwissenschaftlerin an der LMU in einem Forschungsprojekt zur Zukunft der Demokratie
2018 Wissenschaftliche Mitarbeiterin für Gleichstellungspolitik im Bayerischen Landtag
2016-2020 Freiberufliche Managerin von Demokratieprojekten im Rahmen der Transformationspartnerschaft Demokratisierungs- und Reformprozesse in Tunesien
2016 Masterabschluss Politikwissenschaften
2010-2020 Anstellung in einem landwirtschaftlichen Betrieb
Grüne Politik:
Seit 2021 Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Rottal-Inn
Seit 2020 Kreisrätin und bis 2022 Fraktionsvorsitzende im Kreistag Landshut
2018-2021 Kreisvorsitzende im Kreisverband Landshut-Land
2018 Landtagskandidatin Stimmkreis Dingolfing-Landau
Seit 2017 Gemeinderätin in Adlkofen
2016-2022 Beisitzerin im Bezirksverband Niederbayern
2011-2018 Beisitzerin im Kreisverband Landshut-Land
2016-2017 Sprecherin GJ Ostbayern
2013-2016 Landesschatzmeisterin GJ Bayern
Seit 2011 Gründerin und Vorsitzende im Ortsverband Adlkofen
Seit 2010 Mitglied von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Ehrenamt und Mitgliedschaften:
Kuratorium der Bundeszentale für Politische Bildung BpB
Kuratorium der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ)
Jurymitglied des ELNET Awards
Vorstandsmitglied DGB Dingolfing-Landau für die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW (seit 2018)
Mitgründerin des Bunten Aktionsbündnisses für Demokratie Rottal-Inn
Mitglied der gewählten Mitgliederversammlung der Petra-Kelly-Stiftung
Bündnis Dingolfing ist bunt
Gründerin und Vorsitzende des Vereins Queer in Niederbayern e.V. (2019-2021)
ProFamilia Niederbayern e.V.
Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.
VCD - Verkehrsclub Deutschland e.V.
Freiwilligenagentur Dingolfing-Landau e.V.
Islandpferdefreunde Isartal e.V.
Reit- und Fahrverein St. Leonhard Adlkofen e.V.
Gemeinschaft der Betroffenen und Gegner der B15 neu e.V.
Bewerbung
Ihr Lieben,
wir alle zusammen müssen unsere Demokratie schützen. Ich will mit euch für eine Gesellschaft streiten, in der alle Menschen die gleichen Rechte und Chancen haben. In der wir alle frei und sicher sind. Dafür habt ihr mich 2021 als Votenträgerin für Niederbayern nominiert und gemeinsam haben wir erstmals ein zweites grünes Mandat in Niederbayern errungen. Euch zu unterstützen war mir eine Ehre. Für die kommende Bundestagswahl bitte ich euch erneut um euer Vertrauen.
Nach wie vor stehen wir vor großen Herausforderungen: Die extreme Rechte wird immer stärker und posaunt selbstbewusst ihre menschenverachtenden Ideen heraus. Autoritäre, fossile Regime, allen voran Russland, versuchen durch Desinformationen unsere Gesellschaft zu schwächen. Klimaschutz wird ins Lächerliche gezogen. Das Vertrauen in Demokratie nimmt ab, gleichzeitig nehmen Rassismus, Antisemitismus und Frauenverachtung zu. Und noch immer hängt der Bildungserfolg vor allem vom Elternhaus ab.
Diese Fragen entscheiden über unsere Zukunft. Wir Grünen waren und sind die einzige Partei, die nachhaltige und funktionierende Lösungen für all diese Probleme anbietet.
In Berlin Fortschritt erkämpft
Ich bin stolz auf das, was wir zusammen erreicht haben. Wir Grüne machen im Parlament und in der Bundesregierung den Unterschied. Ich konnte meine Erfahrungen als Managerin von Demokratieprojekten nutzen: Wir haben mehr Geld als je zuvor in politisch-historische Bildung, in Medienkompetenz und eine starke demokratische Zivilgesellschaft investiert. Wir haben das wichtige Bundesprojekt „Jugend erinnert“ modernisiert und fortgeführt, Bildungsarbeit und Monitoring zu Antisemitismus gestärkt und den Schutz und die Beratung von Betroffenen von antisemitischer, rechter und islamistischer Gewalt verbessert. Wir haben militante rechtsextreme und islamistische Gruppen hochgenommen, die Regulierung von Hass und Hetze auf Social-Media-Plattformen ausgebaut und über Parteigrenzen hinweg die Prüfung eines AfD-Verbots auf den Weg gebracht. Mit den größten BAföG-Reformen überhaupt und dem größten Bildungsprojekt jemals, dem Startchancenprogramm, sind wir einen gewichtigen Schritt Richtung Bildungsgerechtigkeit in diesem Land gegangen.
Wir mussten in der Ampel aber auch schmerzhafte Kompromisse hinnehmen und grüne Vorhaben zurückstellen. Mit den Berichten aus Berlin haben Erhard und ich euch Hintergrundinfos immer direkt weitergespielt und euer Feedback dazu wieder mit nach Berlin genommen. Danke, dass wir diesen Weg gemeinsam gegangen sind.
Die Menschen in Niederbayern zusammenbringen
Ich will Menschen zusammenbringen. So stärken wir Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt direkt vor Ort. Auch als langjährige Kommunalpolitikerin und Gewerkschafterin weiß ich: Sehr viele Menschen wünschen sich, dass wir trotz inhaltlicher Differenzen in den Kernfragen an einem Strang ziehen. Zu diesen Kernfragen gehört eine funktionierende liberale Demokratie. Sie ist die Basis für alles weitere, für Wohlstand, wirtschaftlichen Erfolg, Klimaschutz und Gerechtigkeit. Miteinander im Gespräch bleiben, einander zuhören, trotz unterschiedlicher Positionen aufeinander zugehen – das ist der Schlüssel.
Regelmäßig lade ich Bürger*innen zu meinen Wirtshausaussprachen ein. Manchmal sind die Debatten hitzig, doch am Ende stehen wir immer näher zusammen. Aus jedem Gespräch nehme ich etwas mit, auch praktische Tipps, wie meine WhatsApp-Sprechstunde.
Während der Bauernproteste habe ich Gespräche nicht nur am Rande von Demonstrationen oder in meinen Büros in Pfarrkirchen, Dingolfing und Landshut geführt, sondern auch bei vielen Landwirt*innen am Küchentisch. Sehr oft wurde klar: Landwirt*innen und wir Grüne können starke Verbündete sein – für Klimaschutz und -anpassung sowie den Erhalt einer intakten Umwelt. Und im Übrigen sehr häufig auch für mehr Gerechtigkeit und eine starke Demokratie.
Vor Ort sein, zuhören, für die Arbeit in Berlin lernen
Ich will in Niederbayern weiterhin so viel unterwegs sein, wie möglich. Mir Zeit nehmen, zuhören und erklären, empathisch sein – das sind meine Stärken.
Bei zahllosen Terminen in unterschiedlichsten Bereichen – ob in Krankenhäusern oder Hospizen, in Schulen und Hochschulen, bei Unternehmen und Energieversorgern, in Theatern und bei Streetworkern, in Jugendtreffs oder Kitas – überall konnte ich wichtige Botschaften mit nach Berlin nehmen. Mit meinen Katastrophenschutz- und Mobilitätstouren konnte ich mich mit Menschen vor Ort austauschen. All das kommt an: Ich bin froh, dass ich in den letzten Jahren zu einer der bayerischen Abgeordneten mit der größten Reichweite auf Instagram und TikTok geworden bin. Das bringt Sichtbarkeit für unsere Anliegen in Niederbayern – und es ist wahlentscheidend für junge Wähler*innen!
Als Expertin der Bundestagsfraktion für Demokratie und Extremismusprävention wurde ich regelmäßig bayernweit von Kreisverbänden für Vorträge und Workshops eingeladen. Es macht mir nicht nur Freude, selbst politische Bildungsangebote zu machen, sondern meine Bekanntheit und jahrelange Vernetzung bringt uns in Niederbayern auch bei der Listenaufstellung entscheidend nach vorn!
Die Anwält*innen der Demokratie stärken, Frauen empowern
Die extreme Rechte gewinnt an Boden und sie verschiebt die Debatten in diesem Land. Sie verunsichert besonders diejenigen unter uns, die Migrationsgeschichte haben, die jüdisch, queer, Frauen und/oder Menschen mit Behinderung sind. Mit meinem niederbayerischen Demokratiekongress in Deggendorf habe ich Aktive zusammengebracht, die sich für die Demokratie engagieren, von den Kirchen bis zu den Gewerkschaften. Knapp 80 Organisationen und Personen haben sich nachhaltig vernetzt.
Seit ich denken kann, kämpfe ich für die Gleichstellung der Geschlechter. Als junge Frau in der Politik weiß ich: Wir haben viel erreicht – und wir müssen dennoch noch so viel mehr erstreiten. In einer Zeit, in der Gewalt gegen Frauen erschreckend zunimmt, traditionelle Rollenbilder wieder auf dem Vormarsch sind und international Frauenrechte beschnitten werden, will ich Frauen stärken und empowern, sich einzumischen, zum Beispiel bei der Kommunalwahl. Knapp 200 grüne und (noch) nicht-grüne Frauen aus ganz Niederbayern haben an meinen Frauenfrühstücken, Vernetzungsveranstaltungen und Workshops oder an meiner Frauenfahrt nach Berlin teilgenommen. Was für ein Erfolg für uns!
Weitere vier Jahre mit und für Euch im Bundestag
Hubert Aiwanger setzt auf die Spaltung der Gesellschaft – das ist sein politisches Kapital. Jetzt tritt er in meinem Wahlkreis als mein Gegenkandidat an. Dadurch wird die Wahl bei uns in Niederbayern bundesweite Aufmerksamkeit erhalten. Es geht um eine entscheidende Frage: Welche Art von Politik wollen wir für die Zukunft?
Denn wir Grüne sind sein Gegenentwurf. Wir alle haben genug von Populismus, Falschbehauptungen und leeren Versprechen. Die Menschen in diesem Land sehnen sich nach Zuversicht, nach Politiker*innen, die greifbar und ansprechbar sind, die ihnen aber nicht nach dem Mund reden. Und vor allem verdienen sie echte, gemeinsam erarbeitete Lösungen, die unser Land wirklich voranbringen.
Durch meine jahrelange bayernweite Vernetzung, meine Erfahrungen in der Bundestagsfraktion und als Kommunalpolitikerin sowie durch meine Expertise in den gerade so entscheidenden Bereichen Demokratie und innere Sicherheit bin ich davon überzeugt, einen sehr guten Listenplatz für uns hier in Niederbayern erkämpfen zu können.
2021 habt Ihr mir Euer Vertrauen geschenkt und es war die größte Ehre meines Lebens. Nun bitte ich Euch um Eure Unterstützung, um meine Arbeit in Berlin und Niederbayern fortsetzen zu können. Lasst uns gemeinsam für eine gerechte, nachhaltige und solidarische Gesellschaft einstehen! Für Mut statt Angst.
Liebe Grüße,
Eure Marlene